{"id":139,"date":"2019-05-30T06:40:55","date_gmt":"2019-05-30T04:40:55","guid":{"rendered":"http:\/\/sg-overberge.de\/spielwiese\/?page_id=139"},"modified":"2020-02-24T06:16:36","modified_gmt":"2020-02-24T05:16:36","slug":"wer-sind-die-drei-finken-auf-unserem-logo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sg-overberge.de\/wordpress\/?page_id=139","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Chronik des Vereins<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Schie\u00dfgruppe Overberge 1960 e. V. (SGO) wurde 1978 in das Vereinsregister eingetragen, war aber zuvor schon als Schie\u00dfsportgruppe eine Abteilung des Sch\u00fctzenvereins 1833 Overberge e. V. Die SGO war dann ab 1960 weitgehend selbst\u00e4ndig und wurde Mitglied im Westf\u00e4lischen Sch\u00fctzenbund. Daher stammt auch die Jahresangabe im Vereinsnamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Angefangen hat die SGO mit der Disziplin Luftgewehr und erweiterte dann im Laufe der Jahre ihr Angebot f\u00fcr die Sportsch\u00fctzen um die Disziplinen Luftpistole, Zimmerstutzen, Kleinkalibergewehr und Kleinkaliberpistole.<\/p>\n\n\n\n<p> Vor etwa 30 Jahren stellte die Stadt Bergkamen in der Schillerschule unter dem Dach eine R\u00e4umlichkeit zur Verf\u00fcgung, die die Mitglieder der Schie\u00dfgruppe Overberge und des SSC Weddinghofen in Eigenleistung (3500 Stunden) und einem finanziellen Zuschuss der Stadt Bergkamen zu einem Schie\u00dfstand mit 14 St\u00e4nden ausbauten, die variabel sind und sowohl das Schie\u00dfen mit Luftgewehr und Luftpistole (10 m) als auch mit Zimmerstutzen (15 m) erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach langer Planungs- und Bauzeit errichtete die Stadt Bergkamen an der Hansastra\u00dfe 99 ein neues Sportzentrum, das auch eine Raumschie\u00dfanlage (RSA) f\u00fcr Kleinkaliberwaffen (Gewehr und Pistole) mit sechs 50 m-St\u00e4nden einschloss, die variabel auf 10 m, 15 m, 25 m und 50 m genutzt werden k\u00f6nnen. Die Mitglieder der SGO haben auch hier tatkr\u00e4ftig zugepackt und in Eigenarbeit den Schie\u00dfstand ausgebaut. Am 1.10.1998 wurde diese Schie\u00dfanlage, ausgestattet mit einer elektronischen Auswerteanlage, in Betrieb genommen. <br>Die RSA hat hier in der Umgebung ein Alleinstellungsmerkmal. Die n\u00e4chste M\u00f6glichkeit, indoor mit Kleinkaliberwaffen schie\u00dfen zu k\u00f6nnen, bietet erst das Landesleistungszentrum in Dortmund. Dies ist auch der Grund, dass bei internationalen Wettk\u00e4mpfen in Dortmund h\u00e4ufig Sch\u00fctzen aus dem In- und Ausland hier in der RSA trainieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Vereine der Umgebung nutzen die M\u00f6glichkeiten der RSA, trainieren regelm\u00e4\u00dfig und tragen auch hier ihre Meisterschaften aus. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-red-color\"> \u2022 \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  \u2022  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die drei Finken sind wahrscheinlich drei freche Spatzen auf einem Dachsparren! Aber wie kamen sie dahin? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dazu nun ein wenig Heimatgeschichte\u2026..<\/p>\n\n\n\n<p>Um 800 eroberte Karl der Gro\u00dfe, zun\u00e4chst K\u00f6nig der Franken, das Sachsenland. Er schaffte f\u00fcr die bis dahin freien Germanen eine Staatsordnung. Hierzu teilte er das Land in Grafschaften ein. Die erste bekannte Grafschaft war Werl-Arnsberg; diese ging durch Erbschaft an die Grafen von Altena. Wegen einer Mordgeschichte kam ein Graf in die Reichsacht. Sein Vetter \u00fcbernahm die Graftschaft und nannte sich nun Graf von der Mark. Im Jahre 1609 stirbt das Grafengeschlecht von der Mark im Mannesstamme aus. Die Grafschaft Mark kommt an die \u00e4lteste Schwester des letzten Grafen; diese ist mit dem Herzog von Brandenburg-Preu\u00dfen verheiratet. So ist die Grafschaft Mark seit 1614 preu\u00dfisch. Die Grafschaften waren in Gobezirke unterteilt; \u00e4ltesten bekannten Gobezirke unserer Heimat waren Benkerheide und Unna mit der Seseke als Grenze. Die Gobezirke waren in D\u00f6rfer unterteilt, die von einem Schulten verwaltet wurden. Da die Einf\u00fchrung der Verwaltung und Christianisierung gleichzeitig verlief, wurden zur Errichtung der Schultenh\u00f6fe die heiligen Haine der Heiden abgeholzt. In Overberge wird dieser heilige Hain heute mit \u201eBlase\u201c bezeichnet. Der erste Schultenhof lag vermutlich hinter Bramey auf der Blase. Der heilige Hain war wahrscheinlich von einer dichten Dornenhecke umgeben. Die Namen Bramey (Brombeere), Hagedorn und Hegemann weisen darauf hin. In dieser Dornenhecke haben sicher viele Spatzen gehaust, die sich dann auf dem neu errichteten Schultenhof aufgehalten haben. So bekam der Overberger Schulte den Namen Schulte-Vinck. Er befand dies wohl f\u00fcr gut, denn er erkor sich drei Finken auf einem Dachsparren als Wappen. (Autor unbekannt)<\/p>\n\n\n\n<p>Diese drei Finken wurden in das Wappen der Schie\u00dfgruppe Overberge \u00fcbernommen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"718\" height=\"225\" src=\"https:\/\/sg-overberge.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/finken-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-606\"\/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Chronik des Vereins Die Schie\u00dfgruppe Overberge 1960 e. V. (SGO) wurde 1978 in das Vereinsregister eingetragen, war aber zuvor schon als Schie\u00dfsportgruppe eine Abteilung des Sch\u00fctzenvereins 1833 Overberge e. V. Die SGO war dann ab 1960 weitgehend selbst\u00e4ndig und wurde Mitglied im Westf\u00e4lischen Sch\u00fctzenbund. Daher stammt auch die Jahresangabe im Vereinsnamen. 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